Donnerstag, 24. Juli 2014

Sport und Asthma

 Sport und Asthma


Sport hilft uns, aber nicht jede Sportart ist für Asthmatiker geeignet.

Ich selbst gehe ins Fitnesstudio und mache dort Ausdauersport. Auf dem Laufband kann man seine individuelle Laufgeschwindigkeit anpassen. Bereits nach wenigen Wochen fühlte ich mich deutlich fiter. 


Experten empfehlen: Auch Asthmatiker sollten Sport treiben
Für Asthmatiker ist Wandern ein idealer Freizeitsport, weil sie Tempo und Pensum individuell anpassen können. Bei Bedarf einfach eine Pause einlegen! Hyperventilieren wird so ausgeschlossen. Wandern eignet sich daher auch für Asthmakranke, die lange nicht sportlich aktiv waren oder ihre Belastungsgrenzen langsam steigern wollen. Neben positiven Effekten auf Herz, Kreislauf und Beweglichkeit stärkt Spazieren die Lungen und fördert eine gleichmäßige Atmung. Ein weiterer Pluspunkt für Asthmatiker: Wandern erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Infektionen. So lässt sich einer Verschlimmerung der Asthmasymptome z.B. durch eine Erkältung vorbeugen.



Natur erleben und Alltagsstress vergessen
Ebenso wie der Körper profitiert die Seele vom Wandern. Wer die Natur zu Fuß erkundet, wird schnell merken, wie Alltagssorgen auf der Strecke bleiben. Das schafft Ausgeglichenheit und Wohlbefinden. Wichtige Aspekte für Asthmapatienten. Schließlich kann Stress die Erkrankung negativ beeinflussen. Verschlechtern seelische Belastungen die Atmung schon bei Gesunden, so sind die Folgen bei Asthmatikern ungleich gravierender.

Gerade Asthmatiker profitieren von Ausdauertraining

Zu dieser Erkenntnis gelangen zwei unabhängige Studien. Nicht nur die Krankheitssymptomatik, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden von Asthmatikern lässt sich durch regelmäßigen Sport bereits nach 3 Monaten dauerhaft verbessern.
Bei beiden durchgeführten Studien handelte es sich um sog. randomisierte Studien, d.h. zwei Gruppen von Probanden, die hinsichtlich ihres Alters. Ihres Geschlechts, der Schwere ihrer Erkrankung, ihrer sonstigen körperlichen und geistigen Verfassung sowie ihrer Lebensgewohnheiten vergleichbar waren, wurden dem Zufall nach einer von zwei Gruppen zugeteilt. Die jeweils eine Gruppe nahm über einen Zeitraum von 3 Monaten an einem angeleiteten Trainingsprogramm teil, die jeweilige Kontrollgruppe nicht. Bereits nach diesen 12 Wochen war das Asthma der Patienten, die regelmäßig Sport betrieben hatten, signifikant besser kontrolliert als bei Patienten, die nicht am Training teilgenommen hatten. So konnte durch die körperliche Aktivität die Zahl an symptomfreien Tagen fast verdoppelt werden.

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